Steaks richtig braten, würzen und servieren

Für mich waren Steaks eine ganze Zeit lang sehr uninteressant, bis ich bei meinem alten Arbeitgeber ein schönes Stück Rindfleisch gegessen habe. Aber wie brät man ein Steak richtig? Das ist für mich eine Form der Kunst. Es gibt viele Kochkurse, dennoch fehlt der entscheidende Tipp – die Druckprobe. Dazu aber im Verlauf mehr.

Bekanntlich gibt es drei gängige Arten der Garstufen:

  • Durchgebraten (Well Done)
  • Halbgar (Medium)
  • Blutig (Englisch)

Die sogenannte Druckprobe dient Köchen dazu herauszufinden, welche Garstufe das Fleisch erreicht hat. Ich persönlich mag das Fleisch halbgar (medium).

Die Druckprobe

Daumenspitze zur Mittelfingerspitze der einen Hand zusammenführen (nicht zusammenpressen). Mit dem Zeigefinger der anderen Hand macht man die Druckprobe im Bereich zwischen Handgelenk und Daumenansatz (Handballen). Die Druckprobe macht man nun auch bei dem Stück Fleisch. Bei diesem Beispiel erhält man das Resultat für ein blutiges Steak.

Garstufen mittels Druckprobe erkennen:

  • Daumen & Mittelfinger: blutig (englisch)
  • Daumen & Ringfinger: halbgar (medium)
  • Daumen & kleiner Finger: durchgebraten (well done)

Was die Garzeit angeht, kann ich Euch keinen Tipp gehen, da es vom Fleisch abhängt, deshalb kann man diese drei Garstufen sehr leicht mit der Druckprobe ermitteln. Aber auch die Zubereitung eines Steaks ist für den ausschlaggebenden Erfolg unerlässlich, danach könnt Ihr die Druckprobe erfolgreich anwenden.

Die Zubereitung

Es gibt sehr viele Tipps & Tricks in diesem Bereich, aber eigentlich gelten folgende Faustregeln:

  1. Fleisch muss Zimmertemperatur haben.
  2. Fleisch muss trocken sein (z. B. mit einem Küchentuch abtupfen).
  3. Stahl- oder Eisenpfanne auf höchster Stufe vorheizen.
  4. Hoch erhitzbares Öl oder Fett (raffiniertes Öl, Erdnuss-Öl oder am besten ist Butaris).
  5. Pfeffer (verbrennt) und Salz (zieht Wasser) vor dem Braten vermeiden.
  6. Eine Seite des Steaks scharf anbraten, wenden und dann erst würzen.
  7. Hitze um die Hälfte reduzieren, nachdem die bratende Seite gut angebraten ist.
  8. Einen Deckel auf die Bratpfanne legen, so dass der Dampf noch wegziehen kann. Damit verhindert man, dass das Fleisch gekocht wird. Auch hier, kann man nicht genau sagen wie lange, aber in der Regel sollte man das Fleisch 5 -10 Minuten braten lassen.
  9. Jetzt folgt die besagte Druckprobe, um die richtige Garstufe zu ermitteln.
  10. Pfanne vom Herd nehmen, Fleisch in der Pfanne ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft beruhigen kann, da er innerlich immer noch kocht. Man kann auch einen Deckel zur hälfte auf die Pfanne legen, so dass die Wärme nicht entweichen kann (empfohlen). Eine weitere gute Möglichkeit ist, seinen Backofen auf 80°C vorzuheizen und das Fleisch in Alufolie für einige Minuten in den Backofen zu legen (dadurch wird es noch ein wenig zarter).

Wenn ich weitere gute Tipps hören sollte, werde ich sie einfügen.

Guten Appetit!

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